Hype OnlyFans

2020 ist für manche kein schönes Jahr. Andere haben von diesem Jahr jedoch auch profitiert. OnlyFans gehört dabei definitiv zu den Gewinnern. Anfangs war OnlyFans als reine Schmuddelplatform bekannt. Inzwischen sind jedoch auch andere Creator zu derPlattform gewechselt und bieten dort Bezahlcontent an. Wir haben OnlyFans getestet und möchten euch mit den Funktionen vertraut machen.

Wie funktioniert OnlyFans?

Bei OnlyFans beginnt alles mit einer Registrierung. Nach der Registrierung kann man die Platform durchstöbern und seine favorisierten Creator entdecken und abonnieren. Dabei wird zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Abonnements unterschieden: Bei kostenpflichtigen Abonnements befindet sich der Content hinter der Bezahlschranke, kann danach aber grenzenlos flatrateartig während des Abo-Zeitraums angesehen werden. Bei den kostenlosen Abonnements hingegen muss jeder Beitrag einzeln bezahlt werden.

Welche Beitragstypen gibt es bei OnlyFans?

Bekannt von anderen Plattformen, können Textbeiträge, Fotos, Videos und Sprachnachrichten gepostet werden. Pro Beitrag können mehrere Beitragstypen miteinander verbunden und angeboten werden.

Beiträge können geliked und kommentiert werden, wodurch ein Community-Gefühl aufkommt.

Als besonderer Content-Type stellt die Spendenaktion dar. Hier kann, Crowdfunding ähnlich, ein Spendenziel definiert werden und anschließend können Fans und Abonnenten hierauf einzahlen. Als gängigstes Spendenziel kommt die Sammlung für Videoequipment vor.

Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es bei OnlyFans?

Als deutscher Nutzer stehen GiroPay, SOFORTÜberweisung und PaySafe Card und selbstverständlich auch Krediktarktenzahlungen zur Verfügung.

Wie wächst OnlyFans?

Ein großer Stream an Nutzern kommt durch andere Channel wie Instagram oder TikTok, auf denen keine NSFW-Inhalte erlaubt sind. So werden Posts in zensierter oder gekürzter Art gezeigt und in den Beschreibungen auf den OnlyFans-Account verwiesen. Das interne Wachstum und Discovery sind jedoch auch nicht zu verachten. Nach der Erstellung eines Plattform-Accounts erhält man nach wenigen Minuten die ersten automatisierten Einladungen anderen Kanälen kostenlos zu folgen.

Vergleichbare Platformen und Aussicht

Das Konzept von OnlyFans, für kreative Inhalte zu zahlen, ist nicht neu. Eine ebenfalls weit verbreitete Plattform ist Patreon. Allerdings zeigt allein der Registrierungsprozess bei OnlyFans, dass hier der Kern der Plattform aus einer etwas anderen Richtung kommt: NSFW-Inhalte. Ebenso anders ist auch die Audienz. Während Patreon ohne Bedenken im Abspann von YouTube-Videos genannt werden kann, hat man „Follow me on OF“ eher bei Influencern auf TikTok gehört. Letztendlich bieten aber beide Anbieter die gleichen Möglichkeiten und auch OnlyFans nimmt an Seriösität immer weiter zu. Patreon hat jedoch noch das aufwendigere und detailliertere Abo-Modell, weshalb für einige Creator Patreon wahrscheinlich die Nummer 1 bleiben wird. Content muss eben zur Plattform passen, und hier sind die Überschneidungen der verschiedenen Contenttypen noch differenziert.